Quinta Jardins do Imperador

Das Herrenhaus „Quinta Jardins do Imperador” war die letzte Wohnresidenz von Karl I. von Österreich, der sich entschied in Monte zu leben angesichts des ihm aufgezwungenen Exils durch den Sturz des österreichisch-ungarischen Reiches. Das Herrenhaus, das damals Quinta Cossart hieß, der Name eines vorangegangenen Eigentümers, wurde der kaiserlichen Familie im Exil von der Familie Rocha Machado überlassen, die es inzwischen erworben hatte.

Es wurde in Monte im XVIII. Jahrhundert von James Gordon errichtet, der den Garten und ebenfalls den Malakoff Turm schuf, bekannt als Quinta do Monte. Im Jahr 1899 wurde das Anwesen von dem Bankier Rocha Machado erworben, der es 1921 dem Kaiser Karl I. von Österreich und seiner Familie vorübergehend als Wohnresidenz zur Verfügung stellte. Heutzutage gehört das Anwesen der Regionalregierung und erhielt den Namen „Imperador“ (Kaiser). Die Quinta dos Jardins do Imperador beherbergt in der herrlichen Architektur des Malakoff Turmes ein Café und ist von Bäumen und einem farbigen Rosengarten umgeben in einer idyllischen Landschaft mit Aussicht auf Funchal.

Anmerkung: Derzeit für die Öffentlichkeit geschlossen.