Kaiser Karl I. von Österreich

Karl I. von Österreich und der IV. von Ungarn, oder auch Karl I. von Habsburg-Lothringen, wurde am 17. August 1887 in Persenbeug (Niederösterreich) geboren und starb in Funchal am 1. April 1922 im Kreise seiner Familie, d. h. seiner Ehefrau, der Kaiserin Zita, und den acht Kindern. Nach dem Zusammenbruch des österreichisch-ungarischen Reiches musste die königliche Familie in sehr ärmlichen Verhältnissen ins Exil gehen und wurde 1921 in Madeira aufgenommen, wo Karl, mit dem Taufnamen Karl Franz Josef Ludwig Hubert Georg Maria von Habsburg-Lothringen, der letzte Kaiser Österreichs, König von Ungarn und Böhmen zwischen 1916 und 1918, dann mit nur 30 Jahren starb.

Karl I., der tiefgläubig war und seinen Pflichten als Monarch gewissenhaft nachkam, wurde im Jahr 2004 vom Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

Der Kaiser ist in der Kirche von Nossa Senhora do Monte begraben.